Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!

Unsere gelebte gemeinsame Antwort auf die »Pandemie«, so wie sie uns von den Medien erzählt wurde, hat längst Fakten geschaffen – inklusive eines neuen Narrativs, einer neuen Weltsicht. Entscheidend hierfür war und ist, wie stets, unsere persönliche Wahrnehmung, die Story, die wir einander erzählen und an die wir glauben.
Verleumdung durch „Faktenchecker“
Ein weiteres Mittel, Meinungen und Informationen Andersdenkender zu unterdrücken, ist die Methode der Verleumdung. Selbsternannte Wahrheitswächter mit seriös klingenden Namen wie z.B. „Faktenchecker“, „Faktenfuchs“, „Volksverpetzer“ oder „Correctiv“ maßen sich an, im Besitz der „einzig richtigen Wahrheit“ zu sein. Sie bezeichnen jede andere Sichtweise als „Lüge“, „falsche Behauptung“ oder angeblich „nicht belegt“. Vertreter einer abweichenden Ansicht werden als „Lügner“ oder „Leugner“ verleumdet oder despektierlich mit Bezeichnungen wie „Verschwörungstheoretiker“, „Aluhutträger“ oder „Schwurbler“ diffamiert.
Die angeblich „absurden Ideen“ – die sogenannten „Verschwörungstheorien“ – stellen sich jedoch nicht selten bereits nach kurzer Zeit heraus als konkrete Realitäten, beweisbare Fakten, begründete Zweifel oder (längst bekannte, aber aufgrund massiver Ignoranz angeblich neue) wissenschaftliche Erkenntnisse.
Beispiele:
Bedrohung Andersdenkender
Die Kugelform der Erde war also schon lange vor dem Mittelalter bekannt und auch die Behauptung, dass die Kirche diese Annahme als Ketzerei verfolgt habe, stimmt nicht wirklich, dies bezog sich vielmehr auf die Aussage, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums sei, worum es auch bei dem berühmten Prozess gegen Galileo Galilei ging.
Zensur durch BigTech

Big Tech, auch bekannt als GAFAM1, die Technologie-Giganten, und die Großen Fünf, ist eine Bezeichnung für die fünf größten und dominantesten Unternehmen in der Informationstechnologiebranche der Vereinigten Staaten – nämlich Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft. Diese Unternehmen gehören zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen weltweit, die jeweils eine maximale Marktkapitalisierung von ca. 500 Mrd. USD bis ca. 2 Billionen USD aufwiesen2.
Eine Zusammenfassung zum Thema BigTech und deren Zensur über die sozialen Medien3
Beispiele
Marcel Barz ist Informatiker und beschäftigte sich intensiv mit den Zahlen der Pandemie. In seinem Video analysiert er als „Erbsenzähler“ die Sterbefallzahlen in Deutschland, die Belegung der Intensivbetten und die Zahl der Infizierten. Gleichzeitig berichtet er von seinen Erfahrungen im Leben und auch von seinen Enttäuschungen.
Das Video wurde ohne Warnung und ohne Angabe von Gründen von YouTube aus dem Kanal des Autors gelöscht, nachdem es knapp 140.000 Views hatte, obwohl es ausschließlich überprüfbare Zahlen, Daten und Fakten enthält. Daraus möge jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.
Zensur zum Tragen: Was nicht einmal auf T-Shirts gesagt werden darf
Darf man "ungeimpft" auf ein Hemd schreiben? Die Leipziger Firma Spreadshirt meint nicht. Und auch sonst meint sie so einiges. Nach Internetplattformen werden jetzt auch Firmen zu moralischen Anstalten. Der Raum für ein Grundrecht wie Meinungsfreiheit wird immer knapper.

Unter den Hashtags #allesdichtmachen, #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer kommentierten 53 deutschsprachige Schauspieler und ein Regisseur Ende April 2021 mit ironisch gemeinten Videos die Corona-Politik der Regierungen und die Medienberichterstattung zum Thema. Die Aktion sorgte für großes mediales Aufsehen wurde kontrovers debattiert und insgesamt gemischt aufgenommen. Es gab vielfältige scharfe Kritik, von mancher Seite aber auch starken Zuspruch. Andere Stimmen lehnten die Protestaktion bzw. deren ironisch-sarkastische Form ab, nahmen die beteiligten Schauspieler aber in Schutz. Kritiker warfen der Kampagne unter anderem vor, die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zu verhöhnen bzw. dass »mit Zynismus keinem geholfen sei. Jeder wolle zur Normalität zurückkehren, und das werde auch passieren.«.
In der Folge der darauf einsetzenden öffentlichen Debatte ließen mehrere der Teilnehmenden ihre Videos wieder löschen und beendeten die Mitarbeit an der Aktion. Heike Makatsch ging diesen Weg als Erste und »distanzierte sich eindeutig von rechtem Gedankengut«. Andere Schauspieler taten es ihr gleich und verwiesen darauf, dass die Aktion schiefgelaufen sei. »Die Videos, die entstanden sind, wurden falsch verstanden, sind vielleicht falsch zu verstehen«, begründete etwa Ulrike Folkerts ihre Distanzierung. Das wiederum befand Mathias Brodkorb von der SPD für unverständlich. Im Cicero kommentierte er: »Kein vernünftiger Mensch könne etwas dafür, wenn ihm Idioten applaudieren. Das liegt allein im Vermögen der Idioten selbst. Aber dieses Framing funktioniert in Deutschland noch immer tadellos.« In der Talkshow 3 nach 9 befand auch der CDU-Vorsitzende und -Kanzlerkandidat Armin Laschet, dass »es ganz schlimm sei, dass gegenüber Andersdenkenden zu leichtfertig der Vorwurf einer rechten Gesinnung erhoben werde. Von diesen 50 ist keiner AfD, ist keiner rechts.«
Mitinitiator Dietrich Brüggemann gab den Vorwurf, die Corona-Opfer zu verhöhnen, zurück, indem er seinerseits per Twitter den Kritikern der Aktion vorwarf: »Ihr verhöhnt die Opfer. Ihr trampelt auf denen herum, die jetzt selbstmordgefährdet sind. Ihr spuckt auf all die, die ihre Existenz verloren haben.« In einem Interview mit n-tv wies er zudem darauf hin, dass sich der Umgang der Gesellschaft mit den Corona-Toten fundamental von dem unterscheide, wie man sonst mit vermeidbaren Todesursachen umgehe. Statt z. B. den Autoverkehr komplett einzustellen, um keine Verkehrstoten mehr zu haben, habe man sich auf Kompromisse geeinigt: »Wir fahren Auto, aber wir haben ein Tempolimit. Wir trinken Schnaps, aber nicht jeden Tag.« Wenn aber das neue Paradigma der Gesellschaft heiße, »um jeden Preis« Corona-Tote zu verhindern, »dann können die Maßnahmen nie genug sein, und das kritisieren wir mit dieser Aktion«. Es müsse der Gesellschaft, so Brüggemann, irgendwann gelingen, auch Corona »in unser etabliertes, erprobtes Verhältnis zum Tod« einzubauen.«
Brüggemann wies darauf hin, dass einige derjenigen, die Videos zurückzögen, unter Druck gesetzt und bedroht worden seien, aber weiter hinter der Aktion stünden. Laut ihrem Bruder Ben Becker erhielt Meret Becker Morddrohungen. Garrelt Duin (SPD), Mitglied des WDR-Rundfunkrates, forderte »Konsequenzen« für die beteiligten Schauspieler, da diese sich als »Vertreter der öffentlich-rechtlichen Sender« »unmöglich« gemacht hätten. Er forderte »schnellstens« eine Beendigung der Zusammenarbeit der zuständigen Gremien »auch aus Solidarität mit denen, die wirklich unter Corona und den Folgen leiden«.
Quellen und Querverweise (Auswahl):
- 22.04.2021: Erste Veröffentlichung der #allesdichtmachen Videos | Videos der Aktion auf YouTube | Videos der Aktion auf Vimeo
- Was auf Wikipedia zu der Aktion zu finden ist
- 23.04.2021: Tagesschau:
- 23.04.2021: Berliner Zeitung: ARD-Rundfunkrat fordert Konsequenzen für „Tatort“-Stars
- 24.04.2021: Frankfurter Allgemeine (FAZ): Aktion „allesdichtmachen“ : Liefers legt nach, Laschet hat Verständnis, Folkerts bittet um Entschuldigung
- 24.04.2021: „Wir unterwerfen uns absurden Regeln“ | Reaktion von Regisseur Brüggemann im Interview mit n.tv
- 25.04.2021: Berliner Zeitung: Dietrich Brüggemann von Allesdichtmachen: „Ihr seid ein Lynchmob“
- 26.04.2021: Frankfurter Allgemeine (FAZ): Debatte um „allesdichtmachen“: Schmeißt den Liefers endlich raus! - Von Michael Hanfeld
- 29.04.2021: Unterstützung der Aktion auf YouTube von studentenstehenauf